|
(nach P. Flanagan/Elixier der Jugendlichkeit)
Das Zetapotential ist eine wesentliche Eigenschaft lebendiger Flüssigkeiten. Es wird
hervorgerufen durch die hohe Oberflächenenergie und elektrische Ladung, die mit
Kolloiden einhergeht.
"Je höher das elektrische Potential an der Oberfläche des Kolloids ist,
desto wirksamer ist dieses als Energiequelle. Die elektrische Ladung auf der
Kolloidoberfläche nennt man 'Zetapotential'. . . Wir haben
festgestellt, daß alle lebenden Flüssigkeiten Flüssigkristalle sind und eine
Struktur haben, die von Kolloiden mit hohem Zetapotential geprägt wird."
(P. Flanagan/Elixier der Jugendlichkeit, S.70).
Je höher das Zetapotential, um so niedriger ist die Oberflächenspannung.
Flanagan konnte das Zetapotential mit einer Elektrophoresezelle (S.87) messen. Die
geladenen Kolloide wandern zu einer der angelegten Elektroden. Nicht geladene Kolloide
setzen sich am Boden ab. Aus der Wanderungsgeschwindigkeit kann man das Zetapotential
oder die kolloidale Ladung errechnen.
"Untersuchungen von Blutserum, Urin, Gemüse und Fruchtsäften ergaben
eine sehr niedrige Oberflächenspannung. Sie schwankte zwischen 65 für
durchschnittliches Blutserum und 30 für frischen Karottensaft.
Die Kolloide lebender Flüssigkeiten sterben jedoch bald ab, wenn sie aus der lebenden
Zelle entfernt sind." (P. Flanagan/Elixier der Jugendlichkeit, S.87).
Die Oberflächenspannung steigt nach einigen Stunden auf ca. 73 an.
|