Der glykämische Index (GI) bewertet die blutzuckersteigernde Wirkung von Nahrungsmitteln.
Der glykämische Index wurde bereits in den 80er Jahren von der Diabetes-Forschung entdeckt und hat in jüngerer Zeit
wieder mehr Aufmerksamkeit erfahren. Der GI ist ein Maß für den zeitlichen Verlauf des Blutzuckerspiegels bei
der Verdauung verschiedener Kohlehydrate. Als Vergleichswert dient die blutzuckersteigernde Wirkung von
Traubenzucker (Referenzwert = 100).
Die Bewertung des glykämischen Index
Ein hoher GI, größer als 70 wird als schlecht, Werte unter 50 werden als gut angesehen.
Es gibt unterschiedliche Theorien für die Bewertung, je nach Methode. Ein neuerer Begriff ist die
glykämische Last (GL = Glycamic Load), die auch die Menge der Kohlehydrate betrachtet.
Alle Theorien sind sich jedoch darin einig, daß ein niedriger GI gut ist und sich bei verschiedenen
Erkrankungen positiv auf den Körper auswirkt, wie z.B. bei Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen, Übergewicht, usw.
Der GI spielt auch gerade für Leistungssportler eine zunehmend wichtigere Rolle.
Je nachdem ob sich Sportler in einer Trainings- oder Wettkampfphase befinden, sind Kohlehydrate
mit einem unterschiedlichen GI sinnvoll (schnelle Energiebereitstellung oder langanhaltende Energie).
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